Voraussetzungen


1. Rechtliche Eignung
Ihr Betrieb muss nach der Gewerbeordnung berechtigt sein, die Tätigkeiten durchzuführen, in denen der Lehrling ausgebildet werden soll.
Lehrlinge können auch durch Ausübende freier Berufe wie z. B. Apotheker/innen, Architekten/Architektinnen, Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen, Ziviltechniker/innen etc. sowie durch Vereine, Verwaltungsstellen und sonstige juristische Personen ausgebildet werden.  

 2. Betriebliche Eignung
Ihr Betrieb muss so eingerichtet sein und so geführt werden, dass dem Lehrling alle im Berufsbild enthaltenen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden können.  Ist das in Ihrem Betrieb nicht möglich, besteht die Option, Lehrlinge im Rahmen eines Ausbildungsverbundes auszubilden.
Im Unternehmen muss jedenfalls eine für die Lehrlingsausbildung berechtigte Person – ein/e AusbilderIn – zur Verfügung stehen.

Die Betriebsgröße ist für die Lehrlingsausbildung nicht entscheidend. Jedes  Unternehmen – auch ein Einpersonenunternehmen – kann Lehrlinge ausbilden, sofern die Lehrlingsbetreuung gewährleistet ist.   

Nach einer Ausbildungspause von mehr als zehn Jahren nach Beginn des letzten Lehrverhältnisses ist im betreffenden Lehrberuf ein neuerliches Feststellungsverfahren – wie beim erstmaligen Ausbilden – erforderlich. 

FÜR EUCH GETESTET