Vorlehre


Die Vorlehre ist eine spezielle Ausbildungsform für Jugendliche mit persönlichen Vermittlungshindernissen. Sie ist ein dem Lehrverhältnis nachempfundenes Ausbildungsverhältnis und hilft dem Jugendlichen beim Start ins Berufsleben.

Ziel der Vorlehre:

Im Rahmen der Vorlehre sind Bildungsinhalte des ersten Lehrjahres eines bestehenden Lehrberufes in höchstens zwei Ausbildungsjahren zu vermitteln. Damit wird der Übertritt in ein ordentliches Lehrverhältnis erleichtert und/oder es ist eine Alternative zur Hilfsarbeit, die dem Jugendlichen bessere Chancen am Arbeitsmarkt gibt. Es kann in allen gesetzlich anerkannten Lehrberufen ein Vorlehrling ausgebildet werden.
 

Voraussetzungen für die Vorlehre:
 
Jugendlicher Betrieb
kein positiver Abschluss der 4. Klasse Hauptschule oder
Erfüllung der Schulpflicht nach dem Lehrplan einer Sonderschule

Auf Wunsch des Jugendlichen bestätigt das AMS die Zugehörigkeit zu einer der beiden Gruppen
Betriebe oder Einrichtung brauchen ein Gutachten des jeweiligen Landes-Berufsausbildungsbeirates, das ihnen die Eignung zur Ausbildung eines Vorlehrlings bestätigt.
Anträge dafür sind bei der Lehrlings- stelle des jeweiligen Bundeslandes (eingerichtet bei der Wirtschaftskammer) einzubringen. Wenn dieses Gutachten vorhanden ist, kann das AMS Lehrlinge zuweisen.

FÜR EUCH GETESTET