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am 24.10.2017

Erstmals seit neun Jahren gibt es am Kärntner Arbeitsmarkt eine Trendumkehr – es gibt momentan mehr offene Lehrstellen als Lehrstellensuchende. Ende September gab es laut Arbeitsmarktservice Kärnten 547 offene Lehrstellen und „nur“ 409 Lehrstellen­suchende. Das sind um 269 offene Stellen mehr als im Vorjahr.


Handel
Das Ausbildungsangebot ist sehr vielfältig, dennoch werden gewisse Sparten bei den Jugendlichen bevorzugt. Besonders gefragt sind bei den jungen Frauen Lehrstellen im Bereich Handel. Bei den Burschen sind es weiterhin die technischen Berufe wie KFZ-Techniker oder Metalltechniker.

Beratung
Wer bisher noch auf der Suche nach der passenden Lehrstelle ist, dem steht das AMS als Ansprechpartner zur ­Verfügung. Es würden Ausbildungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Berufssparten angeboten. 70 bis 80 Prozent der Suchenden finden laut AMS schon im ersten Jahr eine Lehrstelle. Alleine im Lehrstellen­bereich setzt das Arbeitsmarktservice Kärnten zwölf Millionen Euro pro Jahr ein.

Infineon
Auch der Bereich Migration und Integration werde immer wichtiger. Infineon hat ein Projekt ins Leben gerufen, im Zuge dessen 13 Jugendliche und Erwachsene in der Industrie eine Lehre im Mechatronik-Elektronik-Bereich absolvieren können.

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am 24.10.2017

Die beiden Lehrlinge Daniela Datzinger und Christoph Heindl absolvierten im Rahmen von „Let‘s Walz“ ein Auslandspraktikum.

Daniela Datzinger wechselte für vier Wochen das Großunternehmen Haubi‘s in Petzenkirchen mit einer kleinen Bäckerei in Portsmouth (England).  |  privat

Portsmouth in England statt Hürm oder Petzenkirchen: Tischlerlehrling Christoph Heindl und Bäcker- und Konditorlehrling Daniela Datzinger wechselten für einen Monat ihren Arbeitsplatz.

Damit waren die beiden unter den 63 Auserwählten, die ein Auslandspraktikum im Zuge der Wirtschaftskammeraktion „Let’s Walz“ in Kooperation mit dem Verein IFA (internationaler Fachkräfteaustausch) absolvieren durften.

"Habe sogar Jobangebot bekommen"

Christoph Heindl, Lehrling im dritten Jahr bei der Tischlerei Obruca in Hürm, war in England in einem Ein-Mann-Unternehmen beschäftigt. „Mein Chef produziert ausschließlich Stiegen und Fenster, das war für mich etwas ganz Neues“, erzählt er begeistert. Sofort wurde er in den Arbeitsprozess voll integriert. „Nach den vier Wochen hab‘ ich sogar ein Jobangebot bekommen, ich hätte sofort bleiben können“, erzählt er stolz.

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am 24.10.2017

Gute Nachrichten aus dem Nationalrat für Lehrlinge aus den Bundesländern, welche ihre Berufsschulzeit geblockt in Wien absolvieren müssen. Auf Initiative der SP Burgenland hat der Nationalrat beschlossen, die Internatskosten nun einheitlich über Beihilfen aus dem Bund zu fördern. Die Jugendlichen sind damit entlastet.

Nun wurde den Forderungen aus dem Burgenland endlich nachgegeben. Künftig sollen die Internatskosten für alle Lehrlinge zunächst von den Betrieben übernommen und letztlich über Beihilfen aus dem Insolvenz-Entgelt-Fonds gedeckt werden. Bisher war es so, dass einige Kollektivverträge vorgesehen haben, dass die Unternehmer die Kosten tragen müssen, in anderen Berufsgruppen mussten die Jugendlichen selbst für die teuren Unterkünfte bezahlen. Diese Ungleichbehandlung ist nun endlich aufgehoben.

Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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am 16.3.2017

Wie viel Zeit Lehrlinge in der Berufsschule verbringen, ist derzeit je nach Sparte unterschiedlich: Im Tourismus sind es 1.080 Stunden, im Handel 1.080 bis 1.260, bei Friseuren, Floristen, Bäckern etc. 1.200 und bei Kfz-Technikern 1.440 Stunden. Künftig sollen alle Lehrlinge mindestens 1.260 Stunden Berufsschulbildung erhalten ...

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am 9.3.2017

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat gestern bei einem Besuch der Lehrwerkstätten im Siemens-Konzern in Wien die neue Lehrlingsoffensive der Bundesregierung präsentiert. Bis 2020 sollen 54 Lehrberufe auf die Anforderungen der Digitalisierung umgestellt werden ...
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am 7.2.2017

Andre Pemberger ist Kärntens „Lehrling des Jahres“. Der 19-jährige Elektrobetriebstechniker setzte sich gegen 31 Mitbewerber durch. Sein Erfolgsrezept: „Morgens mit einem Grinsen in die Firma" ...
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am 7.2.2017

Wofür geben Jugendliche ihr Geld aus? Wie viel haben sie zur Verfügung? Denken sie auch ans Sparen? Vier Schülerinnen der HLW Rankweil sind diesen Fragen nachgegangen - und haben dafür knapp 600 Jugendliche befragt ...
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am 5.1.2017

Altes Denken und teils dysfunktionale Systeme inklusive starrer Bildungshierarchien treffen beim Thema Lehre auf junge Menschen ...
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am 5.1.2017

Über Umwege an die Hochschule – das ist an Fachhochschulen einfacher als an Universitäten. Aktuelle Zahlen zeigen allerdings, dass es noch Luft nach oben gibt und die soziale Durchlässigkeit oft nur eine theoretische ist ...
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am 5.1.2017

Betriebe schätzen Reife, die Abbrecherquoten sind aber höher . Das Durchschnittsalter der Lehrlinge im ersten Lehrjahr ist von 15,9 Jahren 2002 auf 16,6 Jahre 2015 gestiegen. Hauptverantwortlich für diesen Trend sind laut Sabine Nowak und Helmut Dornmayr vom Institut für Bildungsforschung und Wirtschaft (ibw) die Facharbeiter-Intensivausbildungen des AMS sowie die Möglichkeit, einen Lehrabschluss über den zweiten Bildungsweg zu machen ...
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am 5.1.2017

Es ist ein Schicksal, das vielen am Ende der Schulpflicht droht. Bei weitem nicht alle Jugendlichen, die sich für eine Lehre interessieren, finden auch eine Stelle.

Wer eine überbetriebliche Lehre absolviert, findet später deutlich seltener einen Job als jene mit einer betrieblichen Lehre ...

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am 15.12.2016

Laut einer Studie, die im Auftrag der AK Steiermark durchgeführt worden ist, kämpft die Lehre nach wie vor mit einem Imageproblem ...
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am 15.12.2016

ÖH: Lehrende an Kunstunis müssen keine pädagogischen Kompetenzen nachweisen.
Graz/Salzburg (OTS) - Die HochschülerInnenschaften der österreichischen Kunstuniversitäten des Mozarteum Salzburg und der Kunstuniversität Graz kritisieren eine Beeinträchtigung der Qualität von Lehre, verursacht durch fehlendes Wissen vieler Lehrender über rechtliche Rahmenbedingungen, mangelhafte pädagogische Kompetenzen sowie unzureichende Beurteilungskriterien bei Berufungen und Prüfungen ...
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am 28.10.2016

Im Wettbewerb um die besten Köpfe müssen sich Betriebe anstrengen wie nie – und suchen Allianzen.
Nach Zeiten sinkender Geburtenraten und Höherqualifizierungs-Hype müssen sich Betriebe bei der Personalsuche mehr einfallen lassen, als nur Hochglanzbroschüren und "Goodies" zu verteilen ...
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am 1.10.2016

Auch wenn die Lehre ein Modell ist, das in Österreich eine lange und durchaus erfolgreiche Geschichte hat, bleibt sie im internationalen Vergleich ein Spezifikum. Zwar kennen auch Deutschland, die Schweiz und viele andere Länder eine duale Ausbildung, allerdings in anderen Ausprägungen. Und schließlich gibt es auch jene Länder, in denen es die duale Ausbildungsform gar nicht gibt. Heimische Unternehmen, die in solchen Ländern produzieren, stellt das vor eine Herausforderung: Es werden Fachkräfte gesucht. Die Lösung: Die Lehrlingsausbildung exportieren ...
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am 14.9.2016

Ein Arbeitsprojekt in Landeck (Tirol) bietet ein Jahr länger Zeit für einen regulären Lehrabschluss. Jugendliche mit unterschiedlichen Problemen sollen damit später einen regulären Job in der Wirtschaft finden ...
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am 12.9.2016

Ein Dachdecker verdient bis zu rund 1.700 Euro netto im Monat, ein Studienabsolvent verdient in der Elektro- und Elektronikindustrie im ersten Jahr im Job rund 1.800 Euro netto - zahlt sich ein Studium überhaupt noch aus? Und welche Trends bestimmen den Arbeitsmarkt der Zukunft? ...
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FÜR EUCH GETESTET